Spare bis zu 60 % auf Horze, B Vertigo und viele andere Top-Marken! *
Jetzt sparen

Sattelpads

Sattelpads und Sattelunterlagen haben, anders als die Schabracken, vorrangig bestimmte Funktionen zu erfüllen. Sie wirken stoßdämpfend, gleichen nicht ganz passende Sättel aus, heben den Sattel ein wenig an oder verbessern die Haftung des Sattels, wenn er dazu neigt, zu verrutschen.

Deine Filter:
70 Artikel

Häufig gestellte Fragen über Sattelpads

Das Sattelpad liegt zwischen Pferderücken und Sattel. Es soll den Pferderücken schonen, indem es den Druck von Sattel und Reiter gleichmäßig verteilt. Es wird aus dickem Wollstoff, Lammfell, Gel oder Schaumstoff hergestellt. Andererseits sollte möglichst nicht zu viel Material zwischen Sattel und Pferderücke sein, damit die Passform des Sattels nicht negativ beeinflusst wird. Westernreiter verwenden in der Regel Westernpads aus dickem Wollstoff. Diese Pads sind sehr groß und passen daher gut zu den Westernsätteln.

Generell sollte das Sattelpad auf dem Pferderücken großflächig aufliegen, um den Druck möglichst weit verteilen zu können. Das Material muss dünn, aber druckeleastisch sein. Außerdem sollte es weich genug sein, um sich an den Pferderücken anschmiegen zu können.

Sattelpads gibt es verschiedenen Ausführungen, aus Lammfell, mit Gel im Inneren, mit Kissen sowie zusätzlichen und austauschbaren Kisseneinsätzen, mit Luft gefüllt, mit Erhöhungen vorne oder hinten. Die Liste ist beinahe unendlich.

Letztlich dienen sie alle dazu, kleinere Passungenauigkeiten deines Sattels zu korrigieren und den Druck, der auf den Pferderücken wirkt, zu mindern und angenehm zu verteilen.

So kannst du deinen Sattel, zum Beispiel wenn dein Pferd in der Wachstumsphase ist, oder nach einer Pause wieder antrainiert wird und sich daher im Laufe eines gewissen Zeitraums seine Muskulatur und damit der Sitz des Sattels verändern kann, ein wenig besser anpassen. Dein Pferd wird es dir ganz sicher danken, wenn du durch ein Sattelpad kleinere Schwierigkeiten bei der Passform des Sattels ausgleichst.

Sattelpads stehen dir in unzähligen Varianten zur Verfügung, abhängig davon, welchen Zweck es erfüllen soll. Wenn du zusätzliche stoßdämpfende Eigenschaften möchtest oder den Druck von Sattel und Reiter besser auf dem Pferderücken verteilen möchtest, eignen sich Gelpads beispielsweise hervorragend. Das Gel in diesem Pad verteilt sich unter dem Sattel und gleicht kleinere Probleme bei der Passform gut aus.

Lammfell hat hervorragende atmungsaktive Eigenschaften, schwitzt dein Pferd stark am Rücken, kannst du es mit einem Lammfell-Sattelpad gut unterstützen, da das Naturmaterial Feuchtigkeit gut aufnimmt und außerdem für gute Belüftung sorgt. Gleichzeitig hat ein Lammfellpad aber auch eine stoßdämpfende Wirkung.

Außerdem kannst du dich für Sattelpads entscheiden, die mit Einsätzen an der Vorderseite oder im hinteren Bereich deinen Sattel leicht erhöhen, um ihn so besser in der Waage zu halten. Du bist bei der Wahl des richtigen Sattelpads für dein Pferd völlig frei, am besten überlegst du dir im Vorfeld, was das Sattelpad erreichen soll und entscheidest dann anhand dieser gewünschten Eigenschaften.

Sattelpads und Sattelunterlagen haben, anders als die Schabracken, vorrangig bestimmte Funktionen zu erfüllen. Sie wirken stoßdämpfend, gleichen nicht ganz passende Sättel aus, heben den Sattel ein wenig an oder verbessern die Haftung des Sattels, wenn er dazu neigt, zu verrutschen.

Sattelpads und Sattelunterlagen aus unterschiedlichen Materialien

Zu den bekanntesten Vertretern des Sattelpads dürfte das Lammfellsattelpad zählen. Es wirkt vor allem stoßdämpfend und rückenschonend.

Auch die Variante mit Gelfüllung ist bekannt und beliebt, mit Gelpads versucht man, Unebenheiten in der Sattellage auszugleichen oder einen nicht perfekt passenden Sattel für das Pferd angenehmer zu machen, indem man ein Sattelpad wählt, das den Sattel zum Beispiel im hinteren Teil erhöht.

Rutschhemmende Pads aus Neoprenmaterial oder mit Gummibeschichtung sorgen dafür, dass der Sattel an seinem Platz bleibt, dies kann bei Pferden mit wenig ausgeprägtem Widerrist notwendig werden.

Generell haben Sattelpads eines gemeinsam, sie sollen den Druck über den gesamten Rücken des Pferdes verteilen und somit Pferd und Rücken entlasten.