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Sporen

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Häufig gestellte Fragen

Sporen dienen dazu, dem Pferd gezielte Hilfen zu geben. Sie wirken punktueller als Schenkelhilfen. Allerdings will der Umgang mit ihnen gelernt sein, sonst kann es zu Verletzungen des Pferdes kommen. Voraussetzung für die ihre Benutzung sollte ein sicherer, unabhängiger Sitz des Reiters mit ruhigem Bein sein. Das ist bei Anfängern eher nicht gegeben. Daher sollten Anfänger nach Möglichkeit ohne sie reiten. Eine Ausnahme besteht, wenn der Reiter bzw. die Reiterin im Vergleich zum Pferd sehr groß ist. Dann werden sie eventuell benötigt, um ein ständiges Hochziehen des Reiterbeines zu verhindern. In diesem Fall sollten Schwanenhalssporen gewählt werden. Sie haben ihren Namen durch die schwanenhalsartige Biegung nach oben ihrer Dornen erhalten. Dadurch kann bei einem relativ kleinen Pferd die Hilfengebung ohne Hochziehen des Absatzes erfolgen.

Sie werden an der Rückseite der Stiefel befestigt. Prinzipiell gibt es dazu drei Möglichkeiten. Die Anschnallsporen werden mithilfe eines Riemchens, das vor dem Absatz und um den Spann verläuft, bei Bedarf an den Stiefel geschnallt. Dies ist die heute am häufigsten verwendete Art. Für Anstecksporen brauchst du entsprechend präparierte Stiefel. Der Absatz des Stiefels muss dafür mit einem Loch und einer Führung versehen sein. In das Loch wird der Sporn mit einem Dorn gesteckt, daher der Name Anstecksporen. Die dritte Variante sind die Anschlagsporen, die fest mit dem Stiefel verbunden sind. Anschnallsporen haben den großen Vorteil, dass sie schnell und problemlos mit fast jedem Stiefel oder Reitschuh verwendet werden können. Sie werden erst vor dem Reiten angelegt und nach dem Reiten direkt wieder abgenommen. Damit verringert sich auch die Verletzungsgefahr für Pferd und Reiter.

Die Beantwortung dieser Frage hängt einerseits davon ab, ob du Dressur-, Spring-, Western- oder Freizeitreiter bist. Westernreiter benutzen grundsätzlich Rädchensporen. Sie sind lang und haben ein drehbares Sonnenrädchen am Ende. Rädchensporen, allerdings meist in einer kleineren Ausführung, findest du auch bei Dressurreitern. Oft werden in der Dressur Modelle mit geraden Dornen verwendet, die am Ende abgeschrägt oder abgerundet sind. Ist das Ende des Dorns eine Kugel, handelt es sich um Knopfsporen. Hat das Ende des Dorns eine Hammerform, nennt man sie Hammersporen.

Springreiter können diese Modelle auch nutzen, verwenden sie aber seltener. Für Freizeitreiter sind alle Sporenarten eigentlich überflüssig. Wenn du mit der Sporenreiterei beginnst, solltest du dich erst einmal für möglichst milde Varianten entscheiden. Das sind alle Modelle, deren Dornen ein abgerundetes Ende haben.

Viele Leute glauben, man könnte mit der Sporenanwendung ein Pferd schneller machen. Das stimmt aber nicht. Sie dienen zur gezielten, impulsartigen Hilfengebung. Dies wird hauptsächlich in der Dressur und der Westernreiterei benötigt. Auch wenn das nicht der ursprüngliche Zweck dieser Hilfsmittel ist, werden die verschiedenen Sporenarten häufig zum Treiben nicht sehr lauffreudiger Pferde verwendet. Hierbei musst du aber darauf achten, nur einen kurzen Impuls kurz hinter dem Gurt zu geben.

Auf keinen Fall darf die Sporenreiterei in ein ständiges Klopfen gegen den Pferdebauch ausarten. Das würde das Tier nicht nur abstumpfen, sondern führt auch zu Verletzungen der empfindlichen Bauchhaut. Gut ausgebildete Dressurpferde kann man mit dem richtigen Sporeneinsatz zu einer größeren Versammlung bringen. Dazu reicht meist schon die Drehung des Fußes aus. Bei kleinen Pferden empfiehlt es sich, auf Schwanenhalssporen zurückzugreifen.