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Trensen & Reithalfter

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Häufig gestellte Fragen

Kappzäume gehören zu den gebisslosen Zäumungen. In Deutschland werden hauptsächlich die klassische Variante aus Nylon, Kunststoff wie beispielsweise Biothane, Kunstleder oder Leder sowie das Bosal verwendet. Dieser Zaum sieht ähnlich wie ein Reithalfter aus, besitzt aber einen verstärkten Nasenriemen. An diesem Riemen befinden sich drei Metallringe zum Einhängen von Longe oder Zügeln. Ein Ring sitzt mittig über der Nase, die beiden anderen rechts und links. Das bei den Westernreitern sehr beliebte Bosal ist aus gedrehter Rinderhaut hergestellt und besitzt verschiedene Einstellmöglichkeiten.

In Südeuropa ist die Serreta weit verbreitet. Sie sieht im Prinzip wie die klassische Version aus, besteht aber aus dünnerem Leder. Das Nasenteil ist eine gepolsterte Spange aus Metall. In Frankreich wird gerne das Cavezon verwendet. Sein Nasenteil besteht aus einer Metallkette, die auf einem Lederpolster liegt.

Bei der Ausbildung junger Pferde ist diese gebisslose Zäumung sehr hilfreich. Erschreckt sich ein junges Pferd, oder versucht es, sich der Arbeit zu entziehen, kann es sich bei Verwendung eines Gebisses schnell selber Schmerzen zufügen. Daher wird zumindest das Anlongieren junger Pferde meist mit einem gebisslosen Zaum durchgeführt. Er kann auch gleichzeitig mit einer Trense zur Gewöhnung des Pferdes an ein Gebiss verwendet werden.

Bei ausgebildeten Pferden wird diese Art der Zäumung gerne für Hand- und Bodenarbeit verwendet. Sie bietet im Vergleich mit der herkömmlichen Trense zusätzliche Möglichkeiten der Hilfengebung. Dies schätzen beispielsweise auch Barockreiter sehr. Ebenso eignet sich diese gebisslose Zäumung für das Rückentrainig durch Longieren ausgebildeter Pferde.

Der Kappzaum wirkt auf die Nase des Pferdes. Die Longe oder ein Führstrick werden in den mittleren Ring eingehängt. Die beiden seitlichen Ringe sind für die Befestigung von Zügeln gedacht. Der Umgang mit diesem Hilfsmittel muss gelernt werden. Eine grobe, ungeschickte Handhabung fügt dem Tier Schmerzen zu und kann im Endeffekt auch zu Verletzungen führen.

Beim Longieren erfolgt die Einwirkung auf die Nase des Pferdes leicht seitlich. Damit wirkst du über die Halsmuskulatur auf die Rückenmuskulatur des Pferdes ein. Die Wirkung dieser Zäumung wirkt umso schärfer, je tiefer der Zaum liegt. Daher sollte er so verwendet werden, dass das Naseneisen sich zwei Fingerbreit unterhalb des Jochbeins befindet.