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Hufschuhe
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Häufig gestellte Fragen

Die Hufrehe, oft einfach Rehe genannt, ist eine Entzündung der Wandlederhaut des Hufs, die meist die Vorderhufe betrifft. Das ist an sich schon sehr schmerzhaft für das Pferd. Es besteht aber zusätzlich die Gefahr, dass das Hufbein absinkt und im Extremfall bricht. Als Ergänzung der Behandlung können spezielle Hufschuhe sehr nützlich sein. Hier musst du zwischen Modellen für einen akuten Reheschub und solchen für die Rekonvaleszenz unterscheiden.

Bei einem akuten Reheschub steht das Pferd im Stall. Dann wird es durch Reheschuhe mit angeschraubter Keilplatte unterstützt. Diese Platte hebt die Trachten des Hufs um 6 ° oder 12 ° an. Darf dein Pferd sich wieder mehr bewegen, bekommt es einen Hufschuh mit T-förmiger Strahleinlage. Dieser Hufschuh wird an den Huf geklebt. Andere Modelle der Rehe-Hufschuhe arbeiten mit einer dicken Gummisohle und einer dicken Filzeinlage.

Um die passenden Hufschuhe zu finden, misst du zuerst die Größe der Hufe. Die Hufbreite misst du an der breitesten Stelle des Hufs, die Huflänge von dem vorderen Rand bis zu den Ballen. Falls die Hufe deines Pferdes zwischen den angebotenen Größen liegen, wählst du am besten die kleinere Größe. Da das Material der Hufschuhe elastisch ist, kann es sich in Grenzen anpassen. Auch die Form der Hufe ist wichtig. Sind sie eher rund oder oval? Sind die Hufwände steil oder flach?

Schließlich musst du dich noch zwischen offenen und geschlossenen Hufschuhen entscheiden. Die geschlossenen Modelle schützen den gesamten Huf und können sich an eine breitere Größen-Bandbreite anpassen. Sie sind aber nicht für die Verwendung über längere Strecken gedacht. Dann besteht die Gefahr von Scheuerstellen. Für lange Distanzen empfehlen sich offene Hufschuhe. Deren Befestigung befindet sich unterhalb des Kronsaums.

Für gelegentliche Ausritte empfehlen sich geschlossene Hufschuhe. Sie sind billiger als die offenen Modelle und lassen sich einfacher anlegen. Der richtige Sitz der Hufschuhe ist wichtig, damit du nicht unterwegs einen oder mehrere verlierst. Diese Modelle sind schwerer als die offenen Varianten und reichen am Huf höher hinauf. Dadurch können sie bei einem sehr langen Tragen leichter scheuern. Aber solange du pro Woche nicht mehr als ca. 40 km mit diesen Hufschuhen ausreitest, sollte es keine Probleme geben. Medizinische Hufschuhe, die beispielsweise bei einer Rehe oder einem Hufgeschwür verwendet werden, sind nicht zum Ausreiten geeignet.

Pferde ohne Hufeisen zu halten, hat viele Vorteile. Die Gefahr, sich selber und andere Tiere durch die Eisen zu verletzen, entfällt. Außerdem kann der Huf sich im Innern bewegen. Das fördert die Durchblutung und beugt Problemen vor. Solange das Pferd sich nur in der Box, auf der Wiese oder einem Paddock aufhält und nur auf einem Sandplatz oder in der Halle geritten wird, ist das auch unproblematisch. Wahrscheinlich möchtest du mit deinem Pferd oder Pony aber auch ausreiten. Das Reiten über asphaltierte oder steinige Wege führt aber schnell zu Problemen durch eine zu starke Abnutzung des Hufes. Dagegen schützen Hufschuhe. Sie engen den Huf außerdem nicht so ein wie Eisen und werden nur bei Bedarf angezogen.